Wettkämpfe  

31.12.2016 OTB Silvester-Lauf

Landesliga--Wettkämpfe

www.laufen-os.de

   

Sponsoren  

 

 

   

Trainingszeiten  

Dienstag - Lauftraining

19-20:30Uhr - Sportpark Gretesch

Mittwoch - Schwimmtraining

20-21:30Uhr - Schinkelbad

Samstag - Schwimmtraining

9-10:30Uhr - Nettebad

Samstag - Radtraining

14 Uhr Start - Sportpark Gretesch

  PROBE-TRAINING

JEDERZEIT MÖGLICH!

   

TSG Gesamtverein  

   

Wer hätte das gedacht!

Am letzten Sonntag hatte Lothar zur Saisonabschlussfahrt eingeladen und gleich 13 Trias waren der Aufforderung unseres sportlichen Leiters gefolgt. Erfreulicherweise hatte Lothar traumhaftes Wetter bestellt und somit fuhren wir bei über 20 Grad vom Kalkhügel Richtung Sutthausen dann nach Bad Iburg und über Holperdorp und Hasbergen Richtung Sutthausen zurück, wo wir nach 50 km im Café Wilde Triebe zum Kaffee und Kuchen einkehrten. Dort gesellten sich dann noch einige Trias und Tria-Angehörige dazu.

Fazit: das war eine runde Sache! Hat jede Menge Spaß gemacht! Wir werden es wieder tun!

Ausserdem ist es eine gute Übung mal in einer größeren Gruppe zu fahren. Auch das will gelernt sein! Mallorca lässt grüßen!

 


17-10-17  Mathias

Hallo Trias!

für alle, die es noch nicht bekommen haben: das Lauftraining mit unserem neuen Trainer Felipe Rayo Martin hat begonnen. Am letzten Freitag hat Felipe das erste Mal einige Trias in Gretesch in die Runde geschickt. Ja, ihr habt richtig gehört, neben unserem dienstags von 19:00 bis 20:30 Uhr Termin, kann auch freitags in der Zeit von 17:30 Uhr bis 19 Uhr unter der Aufsicht von Felipe fleißig trainiert werden. Zwei Lauftrainingstermine in der Woche, das ist doch was, oder?

Deshalb nix wie hin und mitmachen! Schon jetzt die Grundlagen für die nächste Saison legen. Felipe freut sich auf Euch!

17-10-17  Mathias

An den Wochenenden 21./22. Oktober und 04./05. November 2017 finden Schwimmwettkämpfe statt.

Damit fällt unser Training am 21. Oktober und 04. November aus.

 

Am Samstag, den 11. November 2017 findet das alljährliche Drachenbootrennen statt. Somit fällt auch hier unser Schwimmtraining aus.

Als Ersatz habe ich  "eine" Bahn" für Sonntag, den 12. November von 9:00 - 10:30 gebucht.

 

L.Stall/17.10.2017

Hallo Trias,

 

das Wetter wird super. Nutzen wir die Chance und fahren - wer hat - unser neues Vereinstrikot spazieren!

Wann:        Sonntag, den 15.10.2017

Startzeit:    14:00 Uhr

Startort:     OS, Anna-Gastvogel-Str. 18

Dauer:        ca. 2 Stunden

 

 

Es soll eine lockere Ausfahrt werden.

Wer möchte kann die Ausfahrt bei "Kaffee und Kuchen" in den "Wilden Trieben" ausklingen lassen.

Achtung: Familienangehörige, die nicht mitfahren können/wollen, haben natürlich die Möglichkeit sich zum Kaffee und Kuchen einzufinden.

 

L. Stall/13.10.17

 

 

 

Untrügerische Zeichen kündigen das Ende der Triathlon-Saison an: Man steht vor verschlossenen Freibad-Pforten, das Hallenbad selbstverständlich von einer Horde militanter Reha-Rentnern belegt. Man bricht zu einer kleinen Rennrad-Feierabend-Runde auf, um pitschnass und natürlich ohne Beleuchtung nach Hause zu schleichen. Man kratzt 5 verschiedene Startnummern-Aufkleber von seiner Carbon-Sattelstütze und fragt sich dabei, ob der Einsatz von Feuerzeug-Benzin und einem Föhn den edlen Renner wohl zu Sondermüll verwandeln könnte - und ob dann nicht vielleicht die Haftpflichtversicherung für einen neuen Renner einspringen würde? Um die Post-Season-Depression ein wenig einzudämmen, bietet sich die Planung von Genuss-Wettkämpfen ohne großen Leistungsdruck an, denn die Trophäen der Saisonhighlights stehen ja bereits sicher in der heimatlichen Vitrine. Auf der Rückfahrt von irgend so einem Saisonhighlight ergab sich in etwa folgender Dialog: „Ey Anja, hast du schonmal von diesem ÖTILLÖ gehört?“ „Ja, krasser Scheiß, arschkalt und dann im Neo über irgendwelche Inseln querfeldein rennen!“ „Meinst du, das könnten wir auch?“ „Warum nicht, klingt doch witzig!“

DER neueste Kick für wasseraffine Ausdauersportler nennt sich Swimrun. Ist natürlich aus so ´ner schwedischen Schnapsidee entstanden. Das Mutterevent Ötillö (Ö-till-Ö bedeutet „von Insel zu Insel“) hat sich, ähnlich Kona für die Triathleten, bereits in den 12 Jahren, seit es diese Art des Wettbewerbs gibt, zum Synonym für richtig harten Ausdauersport, der Quelle von Ruhm und Ehre und dem begehrten Ziel aller Swimrunner entwickelt. Inzwischen muss man sich für den 75km langen Härtetest (10km Schwimmen in eiskalter Ostsee, 65km Laufen über zackigen Schäreninseln) qualifizieren. Die Begründer des Ganzen, Michael & Mats, haben inzwischen eine eigene Rennserie (ähnlich Ironman) gegründet und tragen insgesamt 5 Rennen als World Series aus. Diese beiden sympathischen Schweden leben wirklich für den Sport und prägten mit ihrer Leidenschaft das gesamte Swimrun-Wochenende!

Wir suchten uns mit dem Swimrun 1000 Lakes in Rheinsberg das einzige deutsche Rennen und gleichzeitig das Finale der Serie aus. Die Mecklenburgische Seenplatte – nicht gerade ein sexy Reiseziel, aber natürlich wie gemacht für diesen Sport! Jede Menge Wasser, dazwischen jede Menge Wald und sonst NICHTS. Schnell noch die Beine vom Neo abgeschnippelt, den großzügigerweise mein Sportfreund Thomas (https://dievelonauten.wordpress.com) sponserte, und dann am letzten Sonntag im Burghof in Wesenberg, 25km auf dem LANDWEG vom Zielort Rheinsberg entfernt, eingefunden. Freilich können die 117 2er-Teams dem Landweg wenig abgewinnen, denn wir sind definitiv für Härteres gewappnet: Um den Bauch einen Rettungsgurt, verbunden mit einem Seil zum Partner („mitgefangen, mitgehangen"), Neoprenkappen, Paddles, Kompressionsstrümpfe, dort reingestopft zerschnittene Isomatten für mehr Auftrieb, Energie-Gels und die ziemlich grobe Landkarte der Rennstrecke, falls man im Nirgendwo verloren geht. Geübt haben wir das Ganze natürlich nicht, insofern traben wir nach dem Kanonenschuss erstmal unbedarft über'n Acker Richtung See. Vor lauter Rumgefummel mit Schwimmbrille, Pull-Buoy und Gassi-Leine zu Anke vergesse ich völlig, meinen Neo Reißverschluss zuzumachen. Ich schwimme voran und hau ordentlich rein, damit beschäftigt, einmal quer über den See zu manövrieren. Zur ersten Boje, dann links um die Ecke und weiter zum Ausstieg, der gut sichtbar mit einer orangen Beach-Flag ausgestattet ist. So weit, so gut, wir können an einigen Paaren dranbleiben beim Schwimmen und hüpfen nach kurzer Rennerei über Single-Trails und Sandwege ins nächste kühle Nass. Irgendwie ziehen nun endgültig alle an uns vorbei, vorne gebe ich alles, während Anke von hinten mir ständig die Paddles gegen die Schuhe hämmert und sich beschwert, warum es nicht vorangeht, ihr würde langsam kalt… Völlig fertig krieche ich 1100m später an Land. Der Race-Director persönlich teilt uns mit, dass wir nur ganz knapp unter der Cut-Off-Zeit sind: „We let you continue, put you need to keep going!” Ich quäl’ mich die elendig lange Treppe zum Gutshof hoch, wo Anke mich an der Verpflegung vorbeischleift – „Keine Zeit!“ Während wir atemlos durch den Wald hetzen, zermater‘ ich mir das Gehirn ob meiner degenerierenden Schwimmperformance. Da deucht mir die Sache mit dem Reißverschluss, und am nächsten Einstieg lasse ich diesen von einem Helfer schließen. Heureka! Wie ein Schildkröten-Pärchen im Golf-Strom nehmen wir Fahrt auf! Die Schubserei von hinten ist Vergangenheit, die Aufholjagd beginnt! Mit neuem Elan hetzen wir über Wiesen, durch Alleen und endlosen Wald, bergauf führt Anke mich Gassi, bergab schleife ich sie hinterher an unserer leuchtend orangen Rettungsleine. Richtig gute Laune kommt auf, als Chef-Supporter Christian mit meiner Mutter samt E-Bike im Schlepptau ankündigt, dass wir unseren Gegnern direkt auf den Fersen sind! Der Anblick von erschöpft an einer Steigung klebenden Konkurrenten hat schon immer besondere Kräfte freigesetzt, und so spurten wir gutgelaunt und scherzend an den anderen vorbei – natürlich nur, um beim nächsten Schwimmpart selber wieder abgehängt zu werden. Doch gestärkt mit der super Verpflegung (Anke wird jetzt gnädiger in Bezug auf meine Kalorienzufuhr) – Suppe, Tee, Red Bull (wo bleibt das Sponsering?), Kartoffeln, Gummibärchen und aufmunternden Worten vom allgegenwärtigen Race-Director „Looking strong, you have a great run!“ pflügen wir weiter durch die Uckermark und endgültig an einigen Paaren vorbei. Die Landschaft ist einfach genial und die Strecke perfekt! Bestens markiert werden wir über Schleichpfade geleitet, HOPP ins Wasser, quer rüber paddeln, dabei immer von Kajaks für’s gute Gefühl bewacht, am nächsten Campingplatz über'n Strand laufen, unter den begeisterten Rufen und Applaus der Dauercamper, für die wir wie von einem anderen Stern aussehen müssen. Das alles macht so viel Spaß, dass wir uns wie im Rausch Richtung Ziel durchschlagen, der Wald uns irgendwann an einem riesigen Denkmal mit Blick über den See auf das Schloss Rheinsberg ausspuckt – genial! Dazu Trommelwirbel einer Sambatruppe, ein letztes Mal PLATSCH ins Wasser und Endspurt, immer dem Applaus der Zuschauer am anderen Seeufer und Christians leuchtend grüner Jacke nach. Klar, die Arme sind schwer nach 7,4km Schwimmen, davon 2,2km mit offenem Neo/Widerstandsfallschirm ;-) Doch glücklich und zufrieden liegen wir uns unter Applaus und Blitzlichtgewitter auf der Ziellinie nach fast 8 Stunden in den Armen! Über drei Stunden nach den Top-Teams aber trotzdem noch jeder Menge Zuschauern (zugegebenermaßen ist hier sonst nicht sooo viel los…) und unter liebevoller Betreuung nun beider Race-Directors, die uns in warme Mäntel hüllen, während wir händeweise Gummibärchen in uns reinschaufeln – herrlich! Unser Support-Team, die Helfer und Zuschauer überhäufen uns mit Glückwünschen und Fragen, sodass wir uns fast wie die Sieger des Tages vorkommen! Das Gefühl wird nur noch von der heißen Dusche danach getoppt… Schließlich sitzen über 200 Leute im Festzelt (aus irgendwelchen Gründen haben die Schweden das mit dem Finisher-Bier nicht so raus, aber `ne Erbsensuppe tut erstmal auch ganz gut…). Mit Verkündung der World-Series-Champions und der Vergabe der Qualifikations-Slots für die WM in Schweden endet der Tag mit einer stimmungsvollen Feier dieses Sports, der sympathischen Swimrun-Familie, der phantastischen Leistung aller Teilnehmer und der grandiosen Unterstützung der (ansonsten manchmal etwas unnahbaren) Einheimischen, die angesichts des Kampfgeistes der Sportler in relative Euphorie verfielen.

Fazit: Platz 107 von 117 gestarteten Teams, 14. von 15. Frauenteams nach fulminanter Aufholjagd ;-) Zu unserer Ehre sei hier noch die Bemerkung angefügt, dass außer uns nur EIN deutsches Team bei den Damen angetreten und die Konkurrenz sonst sämtlich aus dem Ausland angereist war, mindestens 5km vor dem Frühstück (vermutlich kleine Kinder) im See/Meer vor der Haustür schwimmt und gesponsert wird! Wir werden all das beherzigen und im nächsten Jahr das Abenteuer SwimRun weiterverfolgen!